Anfänge

Und so beenden wir,

was wir angefangen hatten.

Die einen finden das Ende,

die anderen gehen an die Anfänge.

Was gedieh geht nun ein,

was einging, kann wieder sein.

 

Es endet was begann,

es fängt an

was zu Ende klang –

wieder und wieder ewig lang.

 

Aus dem Staub erwacht,

was beinahe verblasst.

Was uns einst prägte,

schwindet in seiner eigenen Stärke.

 

Was Beute frisst,

sucht nach Kraft –

doch was weise ist,

hält ewig Wacht.

 

So hört das Wort, das sprach:

Es gibt nichts,

was es noch nicht gegeben hat.

 

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*